Heizung und Warmwasserbereitung
Eine Heizungsanlage besteht aus
beweglichen mechanischen und elektronischen Bauteilen. Auch müssen je
nach Anlagentechnik Abgase und Kondensat sicher fortgeführt werden.
Daher sind unbedingt die Wartungshinweise des Herstellers einzuhalten.
Dies gilt im Besonderen für den Warmwasserspeicher (sofern dieser im
Leistungsumfang enthalten ist), der in Abhängigkeit der Inhaltsstoffe
des Wassers der Gefahr durch Korrosion und Verkalkung ausgesetzt ist.
Kombithermen sind platzsparend, da sie keinen Warmwasserspeicher
besitzen. Das Wasser wird hier im Durchlaufverfahren erwärmt. Bei einer
gleichzeitigen Inanspruchnahme verschiedener Zapfstellen kann es zu
Komfortverlusten kommen. Beachten Sie, dass die Kombitherme für eine
übliche Nutzung ausgelegt ist.
Die gesetzlich vorgeschriebene Emissionsmessung durch den
Schornsteinfeger ersetzt keine Wartung durch einen zugelassenen
Fachbetrieb.
Wichtig:
Zur Aufrechterhaltung des vereinbarten Gewährleistungsanspruchs ist ein
Nachweis der vorgeschriebenen Wartung notwendig. Führen Sie diese
Wartung in Ihrem Interesse und zur Sicherung einer möglichst langen und
energiesparenden Betriebsdauer wie vorgeschrieben durch!
Tipp:
Kopieren Sie die Hinweise zur Wartung aus den Produktunterlagen des
Heizungsherstellers und heften Sie diese mit den Belegen des
Wartungsunternehmens hier ab.
Sicherheitshinweis
Das Befestigen von großen Gegenständen an Schornsteinen ist verboten.
Bauaufsichtlich ist lediglich das Anbringen von streifenförmigen
Bauteilen wie Fußleisten etc. zulässig, die geklebt und nicht geschraubt
werden müssen. Verkleidungen müssen aus nicht brennbaren Baustoffen
(kein Holz) bestehen und dürfen nicht angeschraubt, sondern müssen
hohlraumfrei angeklebt werden. Auch dürfen diese keine zusätzlichen
Dämmschichten enthalten, da sonst die Gefahr einer unzulässigen
Temperaturerhöhung der Abgasanlage besteht. Das Anbohren von
Schornsteinen ist verboten und kann zu einer Vergiftung durch Abgase
führen!
Wasseranschluss
Informieren Sie immer alle Nutzer über die Funktion der
Hauptabsperrventile. Bei einer Havarie geht sonst wertvolle Zeit
verloren, bis ein Familienmitglied über Telefon erklärt bekommt, wie die
Wasserzufuhr zentral zu schließen ist.
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Grundlagen und Bau eines Passivhauses
(Broschiert)
von Dieter Pregizer (Autor)
Kurzbeschreibung
Dieses Buch enthält eine umfassende, aktuelle und
verständliche Darstellung der Grundlagen und des Baus von
Passivhäusern. Der Leser wird über alle relevanten
Bautechnologien informiert und bekommt darüber hinaus
wertvolle Praxisbeispiele vermittelt.
Über den Autor
Dipl.-Ing. (FH) Dieter Pregizer ist Inhaber eines
Ingenieurbüros für Bauphysik, Abdichtungstechnik,
Energieberatung und Ökologisches Bauen in Schorndorf. Er ist
von der IHK Region Stuttgart öffentlich bestellter und
vereidigter Sachverständiger für Wärme- und Feuchteschutz.
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Solaranlagen
Umweltschutz pur, Sonnenenergie
anstatt Ressourcenverschwendung. Eine Solaranlage ist eine Investition
in die Zukunft. Damit Sie viel Freude damit haben, sind einige Dinge zu
beachten.
Die Anlage besteht hauptsächlich aus den Komponenten Kollektoren,
Wärmetauscher im Solar- oder Kombispeicher und einer Steuerung. Diese
sind durch ein Kreislaufsystem mit Vor- und Rücklaufleitung verbunden.
Damit diese Leitungen nicht einfrieren, sind sie mit einem
Frostschutzmittel und Wasser befüllt. Das Prinzip kennen Sie von einem
Kühler in einem Kraftfahrzeug. Auf der anderen Seite muss bei
ungenügender Energieeinspeisung durch die Sonne Wärme durch den
konventionellen Wärmeerzeuger erzeugt werden.
Achten Sie darauf, dass der vorgeschriebene Druck im Solarkreislauf
eingehalten wird. Schließen Sie einen Wartungsvertrag ab, somit kann die
Überprüfung im Rahmen der Wartung der Heizungsanlage durchgeführt
werden. Der Fachmann kann den Anlagedruck überprüfen und, wenn
notwendig, fachgerecht mit Frostschutzmittel auffüllen.
In den Solarkreislauf ist ein Sicherheitsentlüfter eingebunden. Dieser
ist entweder an den Kollektoren oder im Spitzbodenbereich angeordnet.
Achten Sie bei einem Ausbau darauf, diesen nicht zu überbauen, da es
sich um ein Wartungsbauteil handelt.
Lassen Sie jährlich eine Wartung durchführen und führen Sie ein
Wartungsprotokoll.
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Die besten
Einfamilienhäuser unter 150 qm. Deutschland - Österreich -
Schweiz (Gebundene Ausgabe)
von Arno
Lederer (Autor), Bettina Hintze (Autor)
Kurzbeschreibung
Einfamilienhäuser
unter 150 qm sind für junge Familien bezahlbar, bieten Platz und
Flexibilität und sind andererseits auch für Singles und Ehepaare
noch nicht zu groß. Dieses Buch dokumentiert die Ergebnisse des
Wettbewerbs der Zeitschrift HÄUSER, ausgeschrieben in
Zusammenarbeit mit der Firma Schüco und dem Bund Deutscher
Architekten. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte aus Hunderten
von Einsendungen 27 ausgezeichnete und drei Siegerprojekte aus,
die die ganze Vielfalt und Schönheit dieser Bauform zeigen. Die
ausführliche Dokumentation mit Bildern und Plänen sowie Angaben
aller relevanten Baudaten einschließlich der Baukosten machen
dieses Buch zu einer Fundgrube für Bauherren und Architekten. |
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Lüftungsanlagen
- Wechseln Sie bitte die Filter gemäß
den Herstellerangaben. Dies reduziert den Stromverbrauch und sorgt
für reine Luft.
- Kontrollieren Sie den
Kondensatablauf.
- Schalten Sie rechtzeitig auf
Sommerbetrieb um bzw. setzen Sie die Sommerkassette ein.
Am einfachsten ist es, die Wartung durch einen Fachbetrieb im Rahmen der
Wartung der Heizungsanlage durchführen zu lassen
Wichtig:
Zur Aufrechterhaltung des vereinbarten Gewährleistungsanspruchs ist ein
Nachweis der vorgeschriebenen Wartung notwendig. Führen Sie diese
Wartung in Ihrem Interesse und zur Sicherung einer möglichst langen und
energiesparenden Betriebsdauer wie vorgeschrieben durch!
Sanitäranlagen
Entwässerungsleitungen
Verstopfte Entwässerungsleitungen an Feiertagen sind der Albtraum eines
jeden Eigenheimbesitzers. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten
Sie einige Grundregeln beachten.
• Farben gehören nicht in die Kanalisation, und zwar nicht nur aus
Umweltschutzgründen!
• Fette, Öle und Speisereste immer über den Hausmüll entsorgen!
• Windeln, Binden und sonstige Gegenstände entsorgen Sie bitte ebenfalls
immer über den Hausmüll!
Wichtig:
Achten Sie darauf, dass eine Entwässerung bestimmungsgemäß zu nutzen
ist. In Ihrem Interesse und auch aus versicherungstechnischen Gründen.
Abdichtungen in häuslichen Bädern
Häusliche Bäder sind bei üblicher Nutzung keine Nassräume. Daher wurde
in Teilbereichen, den sogenannten „Spritz- und Schwallwasser gefährdeten
Bereichen“ eine streichfähige Dichtfolie gemäß dem „Merkblatt des
Fachverbandes Deutsches Fliesengewerbe“ angebracht.
Anschlüsse von Dusch- und Badewannen zu Wand- und Bodenflächen sowie die
Anschlussbereiche von gefliesten Wand- und Bodenflächen untereinander
sind mit einer plastischen Fuge ausgebildet. Diese Fugen müssen
Bewegungen aus den unterschiedlichen Bauteilen und Baustoffen aufnehmen.
Des Weiteren sind sie zum Teil durch Feuchte und Reinigungsmittel
beansprucht.
Entfernen Sie von plastischen Fugen Feuchte immer unmittelbar nach dem
Duschen oder Baden. Nur so kann eine Schimmelpilzbildung an plastischen
Fugen, auch unter Beachtung der Lüftungshinweise, verhindert werden.
Wichtig:
Plastische Fugen sind Wartungsfugen. In spritz- und
schwallwasserbeanspruchten Bereichen müssen Abrisse und funktionslose
Fugen sofort erneuert werden. Folgeschäden aus unterlassener
Wartungspflicht können hier extrem hoch sein!
Achten Sie beim Anbringen von bauseitigen Gegenständen darauf, dass die
Befestigungslöcher eingedichtet werden, sofern die Gegenstände nicht
gegen Hinterlaufen von Wasser gesichert sind.
Ist eine Rohrreinigung notwendig, so dürfen nur Reinigungsmittel
eingesetzt werden, die für diesen Anwendungsfall geeignet sind.
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Die besten
Einfamilienhäuser aus Holz. Deutschland - Österreich - Schweiz
(Gebundene Ausgabe)
von
Friedrich Grimm (Autor)
Kurzbeschreibung
Tradition trifft Innovation. Als einer
der traditionellsten Baustoffe wird Holz zugleich auf modernste
Weise eingesetzt - dies macht ihn zu einem der beliebtesten
Baustoffe im Einfamilienhausbau. Dieses Callwey Buch zeigt ca.
35 aktuelle Holzhäuser und Mischbauten aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz, die anspruchsvolle Architektur mit
hohem Wohnkomfort verbinden. Jedes Haus wird mit professionellen
Bildern, einheitlich neu gezeichneten Plänen und ausführlichen
Baudaten vorgestellt. Der Text geht neben der Objektbeschreibung
auch gezielt auf die individuellen Wünsche der Bauherren ein.
Eine Einleitung befasst sich mit den Grundlagen und der
Entwicklung des Planens und Bauens mit Holz und beantwortet die
wichtigsten Fragen zum Thema. Ein Buch für Architekten und
Bauherren. |
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Elektroanlagen
Elektroinstallationen sind weitgehend
wartungsfrei. Achten Sie aber immer auf einen bestimmungsgemäßen
Gebrauch. Schließen Sie nur betriebssichere Geräte mit haushaltsüblicher
Leistungsaufnahme an.
Halten Sie den Zählerschrank zugänglich und informieren Sie die
Haushaltsangehörigen über die Funktionsweise einer Abschaltung von
Stromkreisen.
Sollten Abnehmer mit höherer Leistungsaufnahme eingesetzt werden,
empfehlen wir Ihnen, hierzu einen entsprechend abgesicherten Anschluss
durch ein Fachunternehmen erstellen zu lassen.
Sofern Ihrem Haushalt Kleinkinder angehören, sichern Sie Steckdosen
sowie Anschlussleitungen von höherstehenden Verbrauchern.
Wichtig:
Achten Sie darauf, dass die Elektroinstallationen bestimmungsgemäß zu
nutzen sind. Änderungen und Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur
von zugelassenen Fachleuten durchgeführt werden. Beauftragen Sie immer
ein Fachunternehmen. In Ihrem Interesse, und auch aus
versicherungstechnischen Gründen.
E-CHECK bietet Schutz in Schadensfällen!
Der E-CHECK ist eine zusätzliche Sicherheit, die Sie im Rahmen ihrer
Wartung durchführen lassen können. Elektrische Defekte sind nach
Brandstiftung die zweithäufigste Ursache für Gebäudebrände. Dies belegen
Statistiken der Versicherungswirtschaft, die über zehn Jahre hinweg die
Ursachen für große und kleine Brandkatastrophen untersucht hat. Die
Schäden in deutschen Haushalten, die durch elektrische Defekte
verursacht werden, gehen jährlich in die Milliardenhöhe. Gravierender
sind meist noch die persönlichen Folgen: Der Verlust von Wohnraum und
Einrichtung sowie schwerste Verletzungen und Todesopfer. Daher wurde der
E-CHECK 1996 von der Arbeitsgemeinschaft Medien ins Leben gerufen.
Seitdem nimmt die Zahl der Hausbesitzer, die den E-CHECK durchführen und
somit die Sicherheit ihrer Elektroanlagen auf den neuesten Stand bringen
lassen, stetig zu. Kleine Defekte können große Katastrophen auslösen.
Aber auch weniger schwerwiegende Folgen wie Reparaturkosten, defekte
Elektrogeräte oder ein unnötig hoher Stromverbrauch sind oftmals
vermeidbar, wenn Hausbesitzer eine gewissenhafte Vorbeugung treffen.
Eigentümer von Häusern, größeren Immobilien, und gewerblichen Räumen,
insbesondere auch Vermieter, erhalten durch den E-CHECK die Gewissheit,
dass ihre Elektroanlagen den aktuellen Sicherheitsbestimmungen
entsprechen und sind somit auch versicherungsmäßig auf der sicheren
Seite. Besondere Sorgfalt bei der Wartung von Elektroanlagen sollte in
Badezimmern sowie in aus- oder umgebauten Räumen walten. Die geltenden
VDE-Bestimmungen sehen speziell für Bäder Schutzmaßnahmen vor, um die
Sicherheit des Benutzers zu erhöhen. Einzelne Versicherungen bieten
außerdem bereits Nachlässe bei durchgeführtem E-Check (Quelle: http://www.kompetenzplattform.de/005/aktuelles.php)
Erweiterungen von elektrischen Anlagen
Praxistipp:
Wünschen Sie im Laufe der Nutzungszeit Ihres Gebäudes eine Erweiterung
der Steckdosenanzahl, so ist dies in Ihrem Haus sehr einfach möglich.
Erweiterung:
Stromkreis spannungsfrei schalten. Steckdosen samt Hohlwanddosen
herausnehmen. Mit einem Draht die Hohlraumfreiheit nach rechts bzw.
links prüfen. Zusätzliche Bohrungen vornehmen. Steckdosenkombination
verdrahten und montieren.
Neuerstellung:
Vertikale Neuerstellung in Gefachen mit vorhandenen Steckdosen.
Stromkreis spannungsfrei schalten. Vorhandene Steckdosen samt
Hohlwanddosen herausnehmen. In vertikaler Richtung neue Bohrungen
vornehmen. Mit einem Draht von oben nach unten durch die Steckdosen ein
zusätzliches Elektrokabel ziehen. Steckdosenkombination verdrahten und
montieren.
Achtung!
Führen Sie Erweiterungen nur im Rahmen der VDE-Vorschriften durch.
Beauftragen Sie hierfür immer einen Fachbetrieb. Achten sie darauf, dass
die PE-Folie in Außenwänden nicht beschädigt wird. Verwenden Sie nur
sogenannte luftdichte Hohlwanddosen.