Ein Vorteil der Holztafelbauweise
ist, dass auch die Innenwände gedämmt sind. Daher sind
unterschiedliche Raumtemperaturen je nach Wunsch des Nutzers und
der Nutzungsart möglich. Diese regeln Sie durch die Einstellung
der Raumthermostate. Nutzen Sie die mechanischen Begrenzer an
den Raumthermostaten. Dies schützt vor unsachgemäßem Verstellen
und hilft Ihnen, nach dem Zurückdrehen zum Lüften die
Normalstellung zu finden. Jede Erhöhung der Raumtemperatur um 1
°C führt zu einem Mehrverbrauch von circa 5 Prozent Heizenergie.
Sie sollten es aber vermeiden, Räume mit abgesenkten
Raumtemperaturen indirekt zu beheizen. Daher halten Sie bitte
die Türen dieser Räume geschlossen. Damit vermeiden Sie das
Einströmen von feuchter Luft, was zum Ausfall von Kondensat auf
kühlen Flächen wie dem unteren Glaseinstand führen kann. Auch
sind die Heizflächen nur für die jeweilige Raumheizlast
bemessen. Sie verhindern damit auch, dass die Steuerung eine
höhere Vorlauftemperatur errechnet, was zu schlechteren
Wirkungsgraden führt.
Ihre Heizungsanlage besitzt eine
hochwertige Steuerung. Im Rahmen der Einweisung durch den
Fachunternehmer wird die Heizungsanlage eingestellt und Sie
werden über die Funktionsweise unterrichtet. Zuerst sollte man
sich mit den Eigenschaften des neuen Hauses vertraut machen.
Auch bestimmt sich die zeitliche Nutzung der Räume erst in der
Phase des Einlebens. Daher ist eine Nachregulierung der
Einstellungen etwa drei bis vier Monate nach Ihrem Einzug zu
empfehlen.
Was Sie individuell einstellen sollten:
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Das Buch vom ökologischen
Hausbau
von
Wolfgang Grasreiner
Kurzbeschreibung
Es
gibt viele Möglichkeiten Häuser zu bauen, die wenig Energie
verbrauchen, gleichzeitig aus gesundheitlich unbedenklichen
Baumaterialien bestehen und dazu auch noch ein angemessenes
Preis- und Leistungsverhältnis aufweisen. Diesem Anspruch
gerecht werden mußten alle Häuser, die für dieses Buch
ausgewählt wurden - sei es das rustikale Blockhaus aus
Vollstämmen oder das schicke, grundstücksparende Stadthaus aus
Kalksandstein. Das Buch soll Bauherren, Architekten und
Bauausführende gleichermaßen zu guten Lösungen und zu
verständnisvoller Zusammenarbeit beim ökologischen Planen und
Bauen anregen. Deshalb dürfen auch Themen wie Dachbegrünung,
Fassadenbewuchs oder Wintergärten nicht fehlen. Denn nur in der
Gesamtheit, im Über- und Ineinandergreifen unterschiedlichster
"Fakultäten" lassen sich Resultate erzielen, die den Ansprüchen
der Bauökologie wirklich gerecht werden. Alle behandelnden
Themen im Überblick: Gesund wohnen. Grundstücksparend bauen.
Energienutzende Häuser. Grüne Dächer & Fassaden. Öko Baustoffe.
Wintergärten. Blockhäuser. Holzbauweisen. Mit beispielhafter
Bebilderung sowie informativen Grundriß- und Schnittzeichnungen.
Ein Stichwortregister hilft beim schnellen Auffinden von
Informationen. Dadurch wird das Buch zum immer wieder benutzten
Nachschlagewerk.
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Nachtabsenkung
An Ihrer modernen und komfortablen Heizungsanlage lässt sich die
Nachtabsenkung zentral an der Steuerung vornehmen. Hier können
Sie ein Wochenprogramm nach Ihren Gewohnheiten festlegen. Legen
Sie die Abschaltzeit so, dass die Absenkung cirka eine Stunde
vor dem Zubettgehen und das Hochfahren eine Stunde vor dem
Aufstehen beginnt. Ein Absenken von 3 - 4 °C ist hier sinnvoll.
Die Anpassung sollte aber immer individuell erfolgen.
Heizkurve
Über die eingestellte Heizkurve berechnet die Steuerung in
Abhängigkeit der Randbedingungen wie Außentemperatur,
Rücklauftemperatur etc. die Vorlauftemperatur. Es ist zum
Beispiel bei einem Gasbrennwertgerät wirtschaftlicher, die
Brennerflamme kleiner und dafür länger in Betrieb zu lassen, als
ein ständiges „Stop and Go“ zuzulassen. Gleiches gilt für
Wärmepumpen, da die Leistungszahl umso größer wird, je geringer
die Differenz zwischen Vorlauftemperatur und der Temperatur des
Wärmeentzugsmediums (Wasser, Erdreich, Luft) ist.
Entlüften
Entlüften Sie regelmäßig die Heizkörper. Hierzu haben
Sie einen kleinen Schlüssel zur Übergabe bekommen. Halten Sie
immer einen Behälter unter die Luftaustrittsöffnung und
schließen Sie das Entlüftungsventil, sobald Wasser austritt.
Wischen Sie anhaftendes Wasser ab. Überprüfen Sie, ob der Druck
der Vorgabe entspricht. Führen Sie das Nachfüllen wie in der
Einweisung erläutert durch. Gleiches gilt für warmwasserführende
Fußbodenheizungen.
Praxistipp:
Wir empfehlen Ihnen, die Informationen zu den Einstellungen der
Nachtabsenkung und der Heizkurve aus den Unterlagen des
Heizungsherstellers genau zu studieren.