|
|  | 
RATGEBER

Zurück
Außenanlagen
Die Außenanlagen Ihres Hauses sollen
funktionsgerecht und optisch ansprechend sein. Sie übernehmen aber auch
eine Schutzfunktion für das Haus, indem sie die
Feuchtigkeitsbeanspruchung von Sockel und Fassade vermindern.
Je nach Ausbildung des angrenzenden Geländes, der umgebenden Bebauung,
der Dachüberstände sowie der Bodenverhältnisse wirken unterschiedliche
Beanspruchungen auf den Sockelbereich ein.
|
Bio-Solar-Haus
von Klaus
Becher
Kurzbeschreibung
Dieses Buch beschreibt in anschaulicher Weise, das
umweltfreundliches, kostengünstiges Bauen bei hohem
Qualitätsanspruch möglich ist. Ein Muss für jeden Bauherren aber
auch für Architekten und Planer eine hilfreiche
Informationsquelle.
Das Bio-Solar-Haus hat sich bei Wettbewerbssituationen als
Gewinner herauskristallisiert.
Innovationspreis 2000, menschenfreundliches, umweltgerechtes
Null-Heizenergie Bausystem. Sonderpreis Solar `99, beispielhafte
Solarprojekte. Öko-Baupreis 1997, 1. Platz. Umweltpreis des
Landes Rheinland-Pfalz 1995
|
|
|
|
|
|
- Regel
Oberflächenfeuchte frühzeitig vom Gebäude fernhalten. Gerade bei
Hanglage und bindigen Böden kann es zu starken Aufstauungen von
Oberflächenwasser auf der Hangseite kommen. Durch die Ausbildung des
Geländes sollten Sie versuchen, das Wasser um das Gebäude zu führen
und dem nächsten Vorfluter oder einer ausreichend bemessenen
Versickerung zuzuführen. Sofern notwendig, besprechen Sie die
Ausbildung einer so genannten Berme mit dem Unternehmer, der für Sie
die Anpassung des Geländeniveaus vornimmt. Eine Berme ist eine
Fläche mit Gefälle zur Hangseite. Sie bremst und sammelt das
Oberflächenwasser. Eine Auskleidung mit scharfkantigem Schotter
verhindert das Abrutschen von Bewuchs.

- Regel
Achten Sie darauf, dass die Höhe des fertiggestellten Außengeländes
mindestens 150 mm Abstand zur Unterkante der Außenwand im
Erdgeschoss aufweist.

1. Sickerfähiger Füllboden
2. Kiesbett
3. Rasenkantenstein
- Regel
Halten Sie Bodenfeuchte vom Gebäude fern. Eine ca. 30 - 40 cm breite
Kieseltraufe schützt den Fußpunkt vor Stauwasser und bricht den
Niederschlag so, dass die Verschmutzung der Fassade im Sockelbereich
vermindert wird.
Achtung!
Ist die Einhaltung des Mindestabstandes von 150 mm nicht möglich, müssen
Kompensationsmaßnahmen getroffen werden. Eine mit dem Innenboden auf
gleicher Höhe liegende Pflasterung, zum Beispiel im Terrassenbereich,
sollte nur bei im Vorfeld als alters- oder behindertengerecht geplanter
Ausführung realisiert werden. Terrassen sollten immer gemäß Detailskizze
„Terrassenanschluss“ ausgeführt werden. Fensterbleche von Terrassentüren
sind keine Trittbleche. Übersteigen Sie diese bitte!

1. Belag mit mindestens 2 % Gefälle verlegen
2. Entwässerungsrinne mit Anschluss an Regenwasser - Entwässerung
3. Trennstreifen aus Perimeterdämmung
Achtung!
|
Baukostentabelle. Zur
exakten Kostenplanung und-kontrolle. Der praktische Ratgeber mit
zahlreichen Checklisten
von
Hans-Peter Schmitz
Kunden Kurzbeschreibung
Die Baukostentabelle hat mir sehr geholfen. Die Preistabellen
sind sehr umfangreich und trotzdem übersichtlich gestaltet. Dass
die Preisspanne teilweise recht groß ist, hat den praktischen
Nutzen für mich nicht gemindert, da es mir in erster Linie darum
ging, mein Kostengefühl für die zig-verschiedenen
Ausführungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Tabellen sind es
aber nicht alleine - das Checklistenformat für die Baugewerke
enthält nützliche Hinweise, die den Kauf alleine schon
rechtfertigen.
Das Preis-/Leistungsverhältnis beurteile ich trotz des kompakten
Umfangs von 80 S. sehr gut. Z.B. wird auf eine großzügige
Bebilderung komplett verzichtet.
|
|
|
|
|
|
Anschluss an die Haustür
Der Hauseingangsbereich ist die Visitenkarte Ihres Hauses. Ein mit
Granit belegtes Podest oder eine gemauerte Stufenanlage führen Besucher
auf dem besten Weg in Ihr schönes Haus. Hauseingangstüren besitzen daher
eine spezielle Schwelle, um das Podest oder die oberste Stufe
anzuschließen.
Aus wärmeschutztechnischen und konstruktiven Gründen muss zwischen einem
nachträglich aufbetonierten Podest oder einer gemauerten bzw.
gepflasterten Stufe und der Schwelle ein 10 mm dicker Dämmstreifen
liegen.

Trennstreifen >= 10 mm Perimeterdämmung
Stützen von Vordächern
Stützen von Vordächern sind in ihrer Länge so bemessen, dass Sie ca. 6,3
cm über dem Eingangspodest enden. Gerade bei Holzstützen ist es
besonders wichtig, dass diese luftumspült sind. Daher dürfen diese nicht
eingemauert oder einbetoniert werden.

Stützen von Balkonen und eingezogenen Loggien im EG:
Stützen von Balkonen und eingezogenen Loggien im EG sind in ihrer Länge
so bemessen, dass Sie ca. 6,3 cm über dem geplanten Höhenniveau enden.
Gerade bei Holzstützen ist es besonders wichtig, dass diese luftumspült
sind. Daher müssen diese, sofern sie ausnahmsweise in Rabatten oder
Rasenflächen angeordnet werden, immer mit einem ca. 20 cm breitem,
umlaufenden Kiesbett oder Kleinpflaster eingefaßt werden.
Achtung!
Fußpunkte von Stützen sind vor Staunässe zu schützen. Daher sind sie
immer frei von Erdreich zu halten, so dass kein unmittelbarer Bewuchs
entsteht!
Informieren Sie das ausführende Unternehmen über die oben stehenden
Hinweise!
Zurück
|  |
|