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RATGEBER

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Finanzierung
Wenn Sie Ihr Haus geplant haben, geht es ans
Rechnen:
- Wie viel Eigenkapital ist vorhanden? (Alle Geldanlagen und
Wertpapiere)
- Wie viel Geld kann monatlich für ein Bankdarlehen ausgegeben werden,
damit noch genügend Geld zum Leben bleibt?
(Alle Einkünfte wie Lohn oder Gehalt, regelmäßige Nebeneinkünfte,
Kindergeld, Mieteinnahmen, Renten gegen laufende Ausgaben für alle
Lebenskosten einschließlich Raten für Kleinkredite aufrechnen. Bei den
künftigen Ausgaben die hohen Hausnebenkosten und vor allem evtl. höhere
Kosten für Mobilität nicht vergessen)
- Wie hoch darf demnach der Darlehensbetrag sein, den Sie für die
Hausfinanzierung benötigen?
- Wie viel dürfen also Grundstück und Haus zusammen maximal kosten?
Auch wenn es heute nicht mehr zwingend ist, 20 bis 30 Prozent
Eigenkapital einzubringen, so ist ein eigenes Kapitalpolster
empfehlenswert. Jeder geliehene Euro kostet Geld, und selbst bei
günstigen Konditionen zahlen Sie in den ersten Jahren überwiegend
Zinsen. Wenn Sie kein eigenes Geld angespart haben, stellen Sie sich
ernsthaft die Frage, warum das nicht möglich war. Vielleicht sollten Sie
sich dann auch nicht mit einer Hausfinanzierung belasten.
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Ausbauhäuser (Gebundene
Ausgabe)
von Oliver
Gerst (Autor)
Kurzbeschreibung
Der Siegeszug des Ausbauhauses hält an. Nicht überraschend, denn
der Trend zur Eigenleistung und damit zu massiven Einsparungen
ist ungebrochen. Dafür haben sich die Fertighaus-Hersteller viel
einfallen lassen. Flexibilität ist angesagt: Ob komplett
ausgebaut oder nur das Stellen der Außenwände - alles ist
möglich. Das eigene Haus ist das Ziel. Wie, das entscheidet
jeder nach seinen Möglichkeiten. Dieses Buch bietet die
wichtigsten Informationen rund um das Ausbauhaus. Vom
Vertragsabschluss mit der Hausbaufirma über die möglichen
Eigenleistungen und deren korrekte Ausführung bis hin zu
Hausbeispielen und Herstellerangaben und Adressen.
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Vergleichen Sie ausführlich die Finanzierungsangebote der Banken. Das
kostet ein wenig Zeit, aber lohnt sich. Schon wenige Prozentpunkte im
Zinssatz können einige Tausend Euro auf 10 Jahre verteilt ausmachen.
Außerdem sollten Sie in jedem Fall Ausschau nach Fördermöglichkeiten
halten, was vor allem hinsichtlich der Ausstattung mit
Energiespartechnik lohnenswert ist.
Wichtige Informationen dazu finden Sie unter anderem unter:
www.kfw-foerderbank.de
www.bafa.de
www.energiefoerderung.info
www.baufoerderer.de
Wenn Sie eine geringe Diskrepanz zwischen Ihren Hausträumen und der
möglichen Finanzierung sehen, helfen eventuell Eigenleistungen weiter.
Maler, Fliesen oder Teppicharbeiten selbst zu übernehmen, spart
zumindest den Arbeitslohn für diese Arbeiten. Eine andere Möglichkeit
ist die Variante Ausbauhaus. Doch dafür brauchen Sie Zeit,
handwerkliches Können und viele geschickte Freunde und
Familienmitglieder.
Vergessen Sie nicht, Grunderwerbssteuern, Kosten für Notar- und
Grundbucheintragung, Maklerprovision sowie weitere Baunebenkosten wie
Gebühren für Baugenehmigung, Baustrom, Bauwasser, Bautoilette,
Schuttcontainer, Kosten für Medienanschlüsse und Bauversicherungen,
Vermessungskosten, außerdem die Kosten für Küche und Außenanlagen in
Ihre Finanzierung einzuberechnen. Je größer das Grundstück ist, umso
höher fallen diese Posten aus.
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